Ladenhüter Microsoft Surface Tablet soll mit Preisnachlass an Schulen gehen

Microsoft Surface Tablet - cc-by-sa von Intel Free PressEs war schon immer schlecht auf einen fahrenden Zug aufzuspringen und einem Trend hinterherzuhecheln. Dennoch hat Microsoft ein Tablet mit dem Namen „Surface“ auf den Markt gebracht, das superflach sein musste und auch sonst erstaunliche Parallelen zu einem berühmten Konkurrenzprodukt aufweist. Bei der Einführungspräsentation stellte sich somit ein gewisses Déjà-vu-Effekt ein.

Ein Test kommt zum ernüchternden Ergebnis einer eher schleppenden Leistung und einer schwerfälligen Oberfläche. Aufgrund der Flachen Bauform gibt es kaum Möglichkeiten Hitze abzuleiten, sodass das Tablet überwiegend gedrosselt werden muss, damit es nicht überhitzt.

Anscheinend fand dies alles wenig anklang beim Kunden. Ein Blogpost auf Computerworld mutmaßt, dass ca. 4 Millionen Surface Tablets der ersten Produktion nicht verkauft wurden. Ungefähr 900.000 Tablets fanden somit einen Käufer. Der hohe Preis, die schlechte Leistung und das fehlende Angebot an vielen unterschiedlichen Apps dürften der Grund für den Misserfolg sein.

Deswegen hat sich Microsoft jetzt an Schulen gewendet in den USA und bietet die Surface Tablets zum halben Preis an. Allerdings dürfen keine Einzelpersonen wie Schüler oder Lehrkräfte ein Tablet kaufen. Mit diesem Angebot werden wohl viele Klassenräume in den USA mit den Tablets und damit mit Windows 8 ausgerüstet.